Tägliche DAX-Analyse zum 15.01.2020: Aufwärtstrend legt Basis für neuen Trendschub

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 15.01.2020 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 13.422 Punkte). Unsere Einschätzung:
  • Doji deutet Ende der technischen Gegenreaktion an
  • Oberes Bollinger Band weitet sich aus
  • Kurslücke vom 09. Januar ist weiterhin offen
  • Long mit Zielzone bei 13.600 Punkten (Widerstand 1)
  • Vorschlag für ein LONG-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Long (WKN DF6SH8)
DAX-Analyse zum 15. Januar 2020 per Video



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Barriere bei 13.600 Punkte im Visier
Am Dienstag hat die technische Gegenreaktion des deutschen Börsenbarometers nach drei Tagen ihren Abschluss gefunden. Auf Tagesbasis formte sich ein Doji. Er hat die Unschlüssigkeit der Marktteilnehmer über die weitere Kursentwicklung verdeutlicht. Zu einem Gap Closing kam es im Tagesverlauf nicht, was einer bullishen Tendenz gleicht. Auf der anderen Seite hat die Korrekturbewegung dafür gesorgt, dass die Slow Stochastik eine überkaufte Situation erreicht und ein Verkaufssignal getriggert hat. Diese Divergenz löst eine Diskrepanz zu dem bullishen Szenario aus. Wir gehen dennoch von weiter steigenden Kursen bis zum Allzeithoch bei 13.600 Punkten (Widerstand 1) aus. Sobald die Kursregion erreicht wurde, könnte erneut eine technische Gegenreaktion einsetzen, welche wiederum die Ausgangsbasis für einen neuen Trendschub legen könnte. Charttechnisch müssen die Bullen das Trendverhalten mit steigenden Hochs und Tiefs festigen, damit der Aufwärtstrend fortgeführt werden kann. Nachdem der Breakout auf neue Hochs vollzogen wurde, dürfte der DAX die Kursregion im Bereich von 13.900 Punkte (Widerstand 2) anvisieren. Für den heutigen Handelstag werden die Investoren genau die Gespräche zwischen der USA und China beobachten, wo ein Phase-1-Handelsdeal unterzeichnet werden soll. Mit Blick auf den deutschen Markt rückt außerdem das deutsche Bruttoinlandsprodukt in den Fokus. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursrückgang von -0,2% getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Kursmarke von 13.306 Punkte (Unterstützung 1) fällt.dax

Präferiertes Szenario: Doji signalisiert Ende der technischen Gegenreaktion

In den letzten drei Handelstagen hat der DAX seine überkaufte Marktlage durch die Rückkehr in die Bollinger Bänder abgebaut. Mit der Ausbildung des gestrigen Dojis könnte die technische Gegenreaktion damit abgeschlossen worden sein, wodurch in den kommenden Handelstagen neue Anschlusskäufe generiert werden sollten. Es ist bullish zu bewerten, dass die Kursrückgänge vor dem Gap Closing aufgefangen wurden. Die Kurslücke der letzten Woche ist somit weiterhin offen und das Breakaway Gap Up als bullishe Tendenz aktiv. Einziger Wehrmutstropfen der neu gestarteten Erholungsbewegung ist allerdings die Slow Stochastik. Gestern ist die grüne Signallinie des Oszillators unter die rote Linie gesunken, wodurch ein Verkaufssignal getriggert wurde. Es stellt eine Divergenz zu weiter steigenden Kursnotierungen dar.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Down“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 66%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen.

Der Doji vom Dienstag dürfte heute Anschlusskäufe auslösen, wodurch der DAX in Richtung des oberen Bollinger Bandes tendieren könnte. Mit dem Überschreiten des 52 Wochenhochs vom 10. Januar bei 13.550 Punkten könnte der Index anschließend zielgerichtet in Richtung des Allzeithochs vom 23. Januar 2018 bei 13.600 Punkten (Widerstand 1) tendieren. An dieser charttechnischen Barriere dürften die Bullen auf die Probe gestellt werden. Wenn der nachhaltige Breakout auf neue Höchststände gelingen sollte, könnte die Rallybewegung bis zur Kursmarke von 13.900 Punkten (Widerstand 2) steigen. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 11.810,15 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF6SH8)* mit einem Basispreis von 11.810,15 Punkten. Der Hebel liegt am 15.01.2020 um 07:15 Uhr bei 8,12. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 13.306 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Slow Stochastik triggert Verkaufssignal

Seit der DAX am Freitag einen Shooting Star im überkauften Bereich oberhalb des Bollinger Bandes ausgebildet hat, befindet sich der Index in einer Korrekturbewegung. Neben den fallenden Hochs und Tiefs wird die Abwärtsbewegung seit gestern durch ein Verkaufssignal in der Slow Stochastik bestätigt. Dieses wurde ausgelöst, als die grüne Signallinie in der überkauften Region bei Werten von über 70 unter die rote Signallinie gefallen ist. Ein Gap Closing wurde noch nicht vollzogen, weswegen die Bären weiterhin Spielraum für eine Fortsetzung der technischen Gegenreaktion haben sollten.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Down“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 49%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen.

Sobald der Verkaufsdruck heute ausgeweitet wird, könnte nach dem Gap Closing eine Annäherung an den GD 20 erfolgen. Der gleitende Durchschnitt notiert momentan bei 13.306 Punkten (Unterstützung 1). Seitdem der DAX diesen gleitenden Durchschnitt in der letzten Woche auf Tagesschlusskursbasis überwinden konnte, fand eine dynamische Aufwärtswelle statt. Ein nachhaltiger Pullback unter den GD 20 könnte auf der anderen Seite die Dynamik der laufenden Abwärtswelle ausweiten. Der zweite Zielbereich der Abwärtsbewegung liegt nach dem Breakdown am Tagestief vom 08. Januar bei 13.104 Punkten (Unterstützung 2). Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 15.129,17 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TT2)* mit einem Basispreis von 15.129,17 Punkten. Der Hebel liegt am 15.01.2020 um 07:15 Uhr bei 8,00. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über die Barriere bei 13.600 Punkten steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.produkte

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