Aktien-Qualitätscheck
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Liebe Tenbagger-Investoren,

der Green Deal wird konkret. Die EU-Kommission hat letzte Woche ihre Vision für 2030 und für 2050 im Detail beschrieben und erläutert wie das Ziel einer emissionsfreien Wirtschaft erreicht werden soll. Das Ziel des European Green Deal ist es, bis 2030 50-55 % der Emissionen einzusparen und bis 2050 emissionsfrei zu sein. Zur Erreichung der Klimaziele wird neben dem Ausbau der Wind- und Solarenergie seit neuestem auch die Erzeugung von grünem Wasserstoff hinzugezogen.

Die US-Investment-Bank Goldman Sachs nennt ihn den größten ökonomischen Stimulus seit dem Marschall Plan.  Goldman Sachs hat in einem Research-Report mehrere Profiteure identifiziert.

Auch TraderFox hat heute einen Zukunftstrend-Report GREEN DEAL (PDF-Download) für Kunden von aktien veröffentlicht. Auf 50 Seiten stellen wir 9 profitierende Firmen ausführlich vor.  (Kunde werden und darauf zugreifen). Im neuen aktien Magazin Nr. 14 werden wir nächste Woche weitere Profiteure des GREEN DEALS präsentieren.

Goldman rechnet bei den profitierenden Firmen mit einem jährlichen EPS-Anstieg von rund 9 % zwischen 2020 bis 2030. Das würde die Bewertungen extrem nach oben treiben, wenn das Konsensmeinung wird. Es werden gigantische Geldsummen fließen:

  • Die Investitions-Ausgaben in erneuerbare Energien müssen in absehbarer Zeit um 65 % gegenüber dem jetzigen Niveau steigen, um die Ziele zu erreichen.
  • Um die Wasserstoffstrategie umzusetzen, sind Investitionen in den Aufbau des Wasserstoffsystems in Höhe von 430 Mrd. Euro bis 2030 geplant.
  • Außerdem wird die EU bis 2030 Subventionen in Höhe von 145 Mrd. Euro vergeben.
  • Neben der Wasserstoffstrategie sind weitere Investitionen in die Netz-Infrastruktur und erneuerbare Energien vorgesehen. Die EU rechnet mit Investitionen in Höhe von mindestens 1 Bio. Euro in die klimaneutrale Kreislaufwirtschaft innerhalb der nächsten zehn Jahre.

Bei diesen Investitionen wird ersichtlich, dass es viele Aktien geben wird, die vom Green Deal profitieren dürften!

Im Tenbagger-Depot haben wir uns für den den Green Deal bereits mit 3 Aktien in Stellung gebracht. Mit Solaredge sind wir 70 % im Plus. Weitere Aktien zu diesem Thema werden ins Tenbagger-Depot folgen!

Der European Green Deal wurde erstmals am 11. Dezember 2019 von Ursula von der Leyen der EU Kommission vorgestellt. Das Ziel des European Green Deal ist es, bis 2030 50-55 % der Emissionen einzusparen und bis 2050 emissionsfrei zu sein. Zur Erreichung der Klimaziele wird neben dem Ausbau der Wind- und Solarenergie seit neuestem auch die Erzeugung von grünem Wasserstoff hinzugezogen. Bereits im Mai 2020 wurde die Wichtigkeit von Wasserstoff im Aufbauplan "Next Generation EU" für Europa und das Erreichen der Klimaziele betont. Vor wenigen Tagen, am 8. Juli 2020, hat die EU die Wasserstoffstrategie vorgestellt. Die Wasserstoffstrategie soll das Einhalten der im EU Green Deal formulierten Klimaziele zentral unterstützen und maßgeblich zur Dekarbonisierung beitragen.

Mit der Wasserstoffstrategie wurde ein Plan entwickelt, wie Wasserstoff Teil des europäischen Energiesystems wird. Dieser Plan besteht im Wesentlichen aus drei Zeitabschnitten. Bis 2024 möchte die EU Elektrolyseure für grünen Wasserstoff mit einer Leistung von mindestens 6 GW installieren. Außerdem soll die Erzeugung von 1 Mio. Tonnen grünen Wasserstoff finanziert werden. Von 2025 bis 2030 ist der Plan, die Leistung der Elektrolyseure auf mindestens 40 GW auszubauen und Wasserstoff vollends in das europäische Energiesystem zu integrieren. Die Erzeugung von grünem Wasserstoff soll laut EU-Plan bei mindestens 10 Mio. Tonnen liegen. Verläuft alles nach Plan, wird ab 2030 Wasserstoff in allen Sektoren eingesetzt. Für die Produktion von Wasserstoff soll langfristig auf erneuerbare Energien, also Wind- und Sonnenenergie, gesetzt werden. Dahingehend begünstigt die europaweite Wasserstoffstrategie auch Unternehmen, die nicht direkt mit Wasserstoff, sondern mit der Entwicklung hin zur Klimaneutralität zu tun haben.

Um die Wasserstoffstrategie umzusetzen, sind Investitionen in den Aufbau des Wasserstoffsystems in Höhe von 430 Mrd. Euro bis 2030 geplant. Außerdem wird die EU bis 2030 Subventionen in Höhe von 145 Mrd. Euro vergeben. Der Großteil dieser Gelder wird in die Produktion von Wasserstoff fließen. Der Wasserstoffmarkt soll bis 2030 eine Größe von 140 Mrd. Euro erreicht haben. Europa erhofft sich mit der Wasserstoffstrategie Weltmarktführer zu werden und 140.000 Arbeitsplätze zu schaffen. Die europaweite Wasserstoffstrategie ist ein wesentlicher Bestandteil des European Green Deal und trägt maßgeblich zur Erreichung der Klimaziele bei.

Neben der Wasserstoffstrategie sind weitere Investitionen in die Netz-Infrastruktur und erneuerbare Energien vorgesehen. Die EU rechnet mit Investitionen in Höhe von mindestens 1 Bio. Euro in die klimaneutrale Kreislaufwirtschaft innerhalb der nächsten zehn Jahre. Laut Goldman Sachs werden die Kosten des European Green Deal, konservativ geschätzt, bei mindestens 7 Bio. Euro liegen. Vor zwei Jahren hat die EU von den Staaten verlangt, dass nationale Klimapläne erstellt werden. Laut der EU Kommission stimmen etwa die Hälfte der Staaten mit den Plänen überein. Die andere Hälfte verfolgt bereits die Ziele des EU Green Deals, welche deutlich ambitionierter sind und höhere Investitionen in das Stromnetz und den Aufbau von erneuerbaren Energien erfordern. Das Einhalten der Ziele des EU Green Deal und die kürzlich beschlossene europäische Wasserstoffstrategie dürften die Investitionen in die Forschung & Entwicklung und den Ausbau von grüner Technologie deutlich erhöhen. Außerdem wird daran gearbeitet, wirtschaftliche Anreize für die Investitionen in grüne Energie zu schaffen. Laut dem Handelsblatt wird bereits über weitere CO2-Preissignale und eine Ausweitung des Emissionshandels diskutiert.

Für Investoren und Trader bieten sich in einem solchen Umfeld Investmentchancen. Die Anreize des EU Green Deals führen dazu, dass grüne Aktien haussieren. Goldman Sachs hat insgesamt 20 Unternehmen identifiziert, die von dem Umfeld profitieren dürften. Neben 14 Profiteuren geht Goldman Sachs von sechs "Climate Champions" aus. Die "Climate Champions" sind Enel, RWE, Iberdrola, EDP, EDPR und Orsted. Bei den "Climate Champions" geht Goldman Sachs von einem 9 %igen Gewinnwachstum von 2020 bis 2030 aus. Dies ist auf die geplanten Investitionen, die Schaffung von grünen Anreizen und die ambitionierten Klimaziele zurückzuführen.

Neben den "Climate Champions" gibt es weitere Profiteure. Im Bereich Transport sieht Goldman Sachs Aufwärtspotenzial für Alstom, Renault, Volkswagen, Hella und Umicore. Dies ist unter anderem auf nationale Investitionen in die E-Mobilität zurückzuführen. Bei Volkswagen geht Goldman Sachs davon aus, dass in den kommenden Jahren Marktanteile gewonnen und Wettbewerbsvorteile erarbeitet werden können. Weitere Gewinner werden laut Goldman Sachs Legrand, Rexel, Saint-Gobain, Covestro, Vestas Wind Systems, Prysmian und Nexans sein. Damit sucht sich die Bank Unternehmen aus, die am Bau des Stromnetzes beteiligt sind oder Teile für den Aufbau der Windenergie bereitstellen. Außerdem setzt Goldman Sachs auf den Trend zum energieeffizienten Bauen.

Die Klimaziele des European Green Deal wurden in den vergangenen Wochen in der Politik intensiv diskutiert. Mit der Wasserstoffstrategie hat die EU bestätigt, dass sie keine Kosten scheut, um bis 2050 emissionsfrei zu werden. Der Bericht von Goldman Sachs zeigt, dass auch institutionelle Anleger das Thema analysieren und Potenzial bei grünen Aktien erkennen. Trader und Investoren können von den Entwicklungen profitieren.

Tipp: TraderFox hat heute den Zukunftstrend-Report: GREEN DEAL veröffentlicht. In diesem Research-Report stellen wir auf 50 Seiten insgesamt 9 Aktien vor, die vom GREEN DEAL profitieren. Alle unsere Kunden haben Zugang zu diesem Report. Sie benötigen entweder ein Abo vom Tenbagger Magazin oder vom aktien Magazin
> Kunde werde, um den neuen Zukunftstrend-Report zu lesen!

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Der GREEN DEAL: Diese 20 Aktien sollten jetzt auf der Kaufliste stehen!

Liebe Tenbagger-Investoren,

der Green Deal wird konkret. Die EU-Kommission hat letzte Woche ihre Vision für 2030 und für 2050 im Detail beschrieben und erläutert wie das Ziel einer emissionsfreien Wirtschaft erreicht werden soll. Das Ziel des European Green Deal ist es, bis 2030 50-55 % der Emissionen einzusparen und bis 2050 emissionsfrei zu sein. Zur Erreichung der Klimaziele wird neben dem Ausbau der Wind- und Solarenergie seit neuestem auch die Erzeugung von grünem Wasserstoff hinzugezogen.

Die US-Investment-Bank Goldman Sachs nennt ihn den größten ökonomischen Stimulus seit dem Marschall Plan.  Goldman Sachs hat in einem Research-Report mehrere Profiteure identifiziert.

Auch TraderFox hat heute einen Zukunftstrend-Report GREEN DEAL (PDF-Download) für Kunden von aktien veröffentlicht. Auf 50 Seiten stellen wir 9 profitierende Firmen ausführlich vor.  (Kunde werden und darauf zugreifen). Im neuen aktien Magazin Nr. 14 werden wir nächste Woche weitere Profiteure des GREEN DEALS präsentieren.

Goldman rechnet bei den profitierenden Firmen mit einem jährlichen EPS-Anstieg von rund 9 % zwischen 2020 bis 2030. Das würde die Bewertungen extrem nach oben treiben, wenn das Konsensmeinung wird. Es werden gigantische Geldsummen fließen:

  • Die Investitions-Ausgaben in erneuerbare Energien müssen in absehbarer Zeit um 65 % gegenüber dem jetzigen Niveau steigen, um die Ziele zu erreichen.
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Bei diesen Investitionen wird ersichtlich, dass es viele Aktien geben wird, die vom Green Deal profitieren dürften!

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Der European Green Deal wurde erstmals am 11. Dezember 2019 von Ursula von der Leyen der EU Kommission vorgestellt. Das Ziel des European Green Deal ist es, bis 2030 50-55 % der Emissionen einzusparen und bis 2050 emissionsfrei zu sein. Zur Erreichung der Klimaziele wird neben dem Ausbau der Wind- und Solarenergie seit neuestem auch die Erzeugung von grünem Wasserstoff hinzugezogen. Bereits im Mai 2020 wurde die Wichtigkeit von Wasserstoff im Aufbauplan "Next Generation EU" für Europa und das Erreichen der Klimaziele betont. Vor wenigen Tagen, am 8. Juli 2020, hat die EU die Wasserstoffstrategie vorgestellt. Die Wasserstoffstrategie soll das Einhalten der im EU Green Deal formulierten Klimaziele zentral unterstützen und maßgeblich zur Dekarbonisierung beitragen.

Mit der Wasserstoffstrategie wurde ein Plan entwickelt, wie Wasserstoff Teil des europäischen Energiesystems wird. Dieser Plan besteht im Wesentlichen aus drei Zeitabschnitten. Bis 2024 möchte die EU Elektrolyseure für grünen Wasserstoff mit einer Leistung von mindestens 6 GW installieren. Außerdem soll die Erzeugung von 1 Mio. Tonnen grünen Wasserstoff finanziert werden. Von 2025 bis 2030 ist der Plan, die Leistung der Elektrolyseure auf mindestens 40 GW auszubauen und Wasserstoff vollends in das europäische Energiesystem zu integrieren. Die Erzeugung von grünem Wasserstoff soll laut EU-Plan bei mindestens 10 Mio. Tonnen liegen. Verläuft alles nach Plan, wird ab 2030 Wasserstoff in allen Sektoren eingesetzt. Für die Produktion von Wasserstoff soll langfristig auf erneuerbare Energien, also Wind- und Sonnenenergie, gesetzt werden. Dahingehend begünstigt die europaweite Wasserstoffstrategie auch Unternehmen, die nicht direkt mit Wasserstoff, sondern mit der Entwicklung hin zur Klimaneutralität zu tun haben.

Um die Wasserstoffstrategie umzusetzen, sind Investitionen in den Aufbau des Wasserstoffsystems in Höhe von 430 Mrd. Euro bis 2030 geplant. Außerdem wird die EU bis 2030 Subventionen in Höhe von 145 Mrd. Euro vergeben. Der Großteil dieser Gelder wird in die Produktion von Wasserstoff fließen. Der Wasserstoffmarkt soll bis 2030 eine Größe von 140 Mrd. Euro erreicht haben. Europa erhofft sich mit der Wasserstoffstrategie Weltmarktführer zu werden und 140.000 Arbeitsplätze zu schaffen. Die europaweite Wasserstoffstrategie ist ein wesentlicher Bestandteil des European Green Deal und trägt maßgeblich zur Erreichung der Klimaziele bei.

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