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Warum bei diesen 3 Konzernen langfristig bis zu 10 Prozent Dividendenrendite winken?

alle Artikel zur Siemens AG Aktie Preisindikation: 116,600 € +1,55 % (14:02 Uhr)  Qualitäts­check
alle Artikel zur BASF SE Aktie Preisindikation: 50,190 € +1,47 % (14:02 Uhr)  Qualitäts­check
alle Artikel zur Covestro AG Aktie Preisindikation: 41,360 € +0,85 % (14:02 Uhr)  Qualitäts­check

Aufklärung über Eigenpositionen: Diese Aktien aus dem Artikel halten TraderFox-Redakteure aktuell

Michael Seibold ist als freier Redakteur beschäftigt. Artikel von freien Redakteuren stellen deren eigene Meinung dar und müssen mit der von aktien nicht korrespondieren.

Covid-19 verändert derzeit alles. Die Kuh ist noch lange nicht vom Eis. Die extreme hohe Volatilität dürfte uns noch einige Zeit begleiten. Die Börsenkurse korrelieren nahe mit der weiteren Entwicklung der Infektionszahlen. Nach einem Crash gibt es immer eine Gegenbewegung, wie zuletzt. Ob wir bereits das Tief gesehen haben, können wir noch nicht sicher sagen. Aber feststeht: Der Corona-Peak in Kerneuropa wurde bereits erreicht, in den USA wird er in ein bis zwei Wochen erwartet. Italien und Deutschland haben bereits rückläufige Zahlen an täglichen Neuinfektionen ausgehend vom Hoch zu verzeichnen. Ich möchte Ihnen diesen Zusammenhang anhand der folgenden Grafik näherbringen: Zum einen sehen Sie die Kursentwicklung des DAX, zum anderen sehen Sie gespiegelt anhand der violetten Linie die Anzahl der täglichen Neuinfektionen. Das heißt konkret: Sinkt die Anzahl der täglichen Neuinfektionen in Deutschland, steigt der DAX und umgekehrt.

dax-mit-infektionszahlen

Quelle: eigene Grafik

3 Fehler, die Sie Geld kosten könnten

Fehler Nr. 1: Selbstüberschätzung

Viele Anleger wollen immer ganz schnell das große Geld an der Börse verdienen. Sie orientieren sich an der Meinung von Analysten, an Börsenbriefen, die Ihnen versprechen, wie Sie schnell die erste Million am Markt machen. Glauben Sie ernsthaft daran, dass es so leicht wäre, an der Börse Gewinne einzufahren? Das Problem ist nur: Sie verdienen nur Geld an der Börse, wenn Sie erstens viel lesen und zweitens Ihre Einschätzung näher an der Wahrheit liegt wie die der Analysten. Denn diese Schätzungen sind am Markt bereits hinlänglich bekannt. Geschenkt wird Ihnen dabei nichts. Das ist harte Arbeit.

Fehler Nr. 2: Keine Strategie

Immer wieder gibt es Investoren, die nach dem "Was fühlt sich gut an"-Prinzip anlegen. Die Titel werden mehr oder weniger zufallsorientiert ausgewählt und die Entscheidung, ob nachgekauft werden soll oder ob es sinnvoll ist, Teilgewinne zu realisieren, wird der eigenen Gefühlslage und dem Kaffee am Nachmittag überlassen. Genau diese Art des Vorgehens wird allerdings nicht lange gut gehen. Wichtig ist, dass Sie eine klare Strategie/Kriterien haben, nach denen Sie gezielt die Aktienauswahl angehen. Ohne Plan und Ziel vorzugehen, wird Sie eine Menge Geld kosten.

Fehler Nr. 3: Zu wenig Erfahrung

Beim Thema Praxiserfahrung geht es um die Auswahl des richtigen Brokers, die Auswahl der richtigen Zielmärkte, die Identifizierung von Unternehmen mit langfristig guten Geschäftsperspektiven, Risikomanagement, Begrenzung von Verlusten usw. Je mehr Erfahrung Sie haben, desto besser wird auch Ihr Gespür für die richtige Auswahl an Aktien. Das ist ein bisschen so wie laufen lernen – am Anfang fällt es Ihnen schwer und Sie fallen immer wieder hin. Doch Sie sind klug und geben nicht auf. Wenn Sie es einmal verstanden haben, dann können Sie es ein Leben lang. So oder so ähnlich verhält es sich auch an der Börse – nur leider lernen viele Anleger niemals richtig "laufen" und realisieren ein Leben lang Verluste. Ein vermeidbarer Fehler, wenn Sie mit den richtigen Informationen versorgt werden.

3 Aktien, die es langfristig auf bis zu 10 Prozent Dividendenrendite bringen könnten

1. BASF (WKN: BASF11)

Vor der aktuellen Krise konnten viele deutsche Konzerne Milliardengewinne erwirtschaften. Weil viele DAX-Werte kurzfristig von starken Ergebniseinbußen getroffen werden, sind viele große Konzerne auf erstaunlich tiefe Niveaus abgerutscht. Bei kleinen, mittleren risikobehafteten Unternehmen, die existenziell bedroht sind, mag das gerechtfertigt sein, nicht aber bei grundsätzlich starken Konzernen wie BASF. Die frühere Badische Anilin- und Soda-Fabrik hat die Geschichte der globalen Chemieindustrie seit mehr als 155 Jahren geprägt. Die Coronakrise wird sie nicht umhauen. Branchen wie Pharma, Ernährung und Landwirtschaft brauchen die Vorprodukte und Lösungen von BASF, auch unabhängig von der Konjunktur. Chemikalien für die Papier- und Kartonindustrie dürften vor allem in Zeiten von verstärkten Klopapierkauf und Paketboom reißenden Absatz finden. Rückschläge bei Wintershall DEA und die Schwäche der Automobilindustrie lassen sich nicht wegzaubern. Trotzdem sollte nach der Krise die frühere Profitabilität schon wieder bald erreicht werden. Stand der Aktienkurs Anfang 2018 noch bei fast 100 Euro, kostet die Aktie aktuell nur noch knapp 40 Euro. Momentan übertrifft sogar das Eigenkapital den aktuellen Marktwert an der Börse. Der Konzerngewinn der letzten Jahre betrug im Schnitt 5 Euro je Aktie. Die aktuelle Dividende beträgt 3,30 Euro je Aktie, was schon jetzt auf eine Dividendenrendite von über 7 Prozent schließen lässt. Sollte das von BASF vorgegebene Ziel von 10 Cent Erhöhung pro Jahr weiterhin eintreffen, so könnten bald die angestrebten 10 Prozent Dividendenrendite erreicht werden.

basf

2. Covestro (WKN: 606214)

Auch bei Covestro, einer Abspaltung von Bayer, reichen die Wurzeln weit zurück. 1937 wurde die Polyurethansynthese entdeckt, die auch heute noch zum Kerngeschäft des DAX-Konzerns zählt. Covestro zählt zu den weltweit führenden Anbietern hochwertiger Polymer-Werkstoffe. Außerdem investiert der Konzern viel in Zukunftsthemen wie die Kreislaufwirtschaft, ultraleichte Verbundwerkstoffe und 3D-Druck. Niedrige Ölpreise halten die Kosten unter Kontrolle. Auch hier wird die Marktkapitalisierung in Höhe von 5 Milliarden Euro komplett vom Eigenkapital gedeckt. Mittelfristig sollten wieder Gewinne von 4-5 Euro je Aktie drinnen sein. Wenn zwei Drittel davon ausgeschüttet werden, sind wir beim aktuellen Kurs von 27 Euro bei der gewünschten 10 Prozent Dividendenrendite und das Jahr für Jahr, sobald wieder Normalität einkehrt.

covestro

3. Siemens (WKN: 723610)

Was BASF für die Chemie ist, ist Siemens für die Elektrotechnik. Unterschiedliche Geschäftsbereiche wie Industrieautomatisierung, Bahntechnik und Energieinfrastruktur wurden über viele Jahrzehnte aufgebaut. Siemens geht es gut, wenn es der Weltwirtschaft gut geht und das ist aktuell nicht der Fall. Die technologische Kraft des Konzerns bietet gerade in der Krise eine Chance. So hat Siemens in nur einer Woche vom Entwurf bis zum Prototyp gebraucht, um einen mobilen Desinfektionsroboter zu entwickeln. Viele Teams sorgen mit Hochdruck dafür, dass Produktionsanlagen für notwenige Schutzausrüstung ihre Kapazität steigern können. Auch bei Siemens Healthineers wird ein großes Spektrum an Leistungen zur Diagnose im Labor und über bildgebende Verfahren angeboten. Im April möchte man einen molekularen Coronavirus-Schnelltest auf den Markt bringen. Auch der Start der cloudbasierten Teamplay Digital Health Plattform könnte nützlich sein, um einen Überblick im Chaos zu behalten. Siemens verfügt über eine solide Bilanz, man kann sogar ohne Kurzarbeit auskommen. Der aktuelle Gewinn je Aktie lag bei durchschnittlich 7 Euro in den letzten Jahren. Doch in wenigen Jahren könnte der Gewinn bereits zweistellig sein. Bei einer zweidrittel Ausschüttung bei einem derzeitigen Kurs von 73 Euro könnten auch hier in naher Zukunft 10 Prozent Dividendenrendite möglich sein.

siemens

(Tipp: Dieses Scoring-System können Sie auf dem Aktien-Terminal von TraderFox abrufen)

Fazit

Bei der aktuellen Lage an den Märkten sind viele DAX-Konzerne regelrecht verprügelt worden, obwohl sich an den längerfristigen Aussichten nicht so viel verändert hat. Die Gelegenheit, jetzt ein Depot aufzubauen, das dauerhaft solide Dividenden mit sich bringt, erscheint groß. Entscheidend, liebe Anleger, ist nicht den untersten Punkt am Aktienkurs zu erwischen. Denn diesen erreichen Sie vielleicht nur mit Glück. Was wichtig ist, ist eine günstige Bewertung bei gleichzeitig guten Aussichten nach der Krise. Wer weiß, wann es mal wieder so eine tolle Gelegenheit gibt, vielleicht in den nächsten 10 Jahren nicht mehr. Wir werden es sehen.

Liebe Anleger,

ich wünsche Ihnen weiterhin viele erfolgreiche Investments.

Bis zur nächsten spannenden Story,

Michael Seibold

Bildherkunft: https://unsplash.com/photos/gVUV7PbSu_0
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