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Investieren in Megatrends - Diese Aktien profitieren vom Supertrend „Klimawandel – hin zu einer treibhausgasfreien Wirtschaft“

Im Zuge unserer Berichterstattung über die von der Credit Suisse als Supertrends eingestuften Megatrends hatten wir bereits über die so genannten „Werte der Millennials“ informiert. Im 6. und letzten Teil dieser Serie geht es nun um einen Aspekt, der an dieses Thema anknüpft.

Denn laut der Credit Suisse fordern und fördern gerade die Altersgruppen der Millennials und der Generation Z eine nachhaltigere Art und Weise der Unternehmensführung. Dies gehe sogar so weit, dass nach Erachten der Credit Suisse mittlerweile ein Wendepunkt im Hinblick auf die Reaktion der breiteren Gesellschaft, einschließlich der Politik, der Konsumenten und der Unternehmen, auf den Klimawandel erreicht worden sei. Aus diesem Grund hat man einen neuen, sechsten Supertrend: „Klimawandel – hin zu einer treibhausgasfreien Wirtschaft“ lanciert.

Ganz allgemein heißt es außerdem hierzu noch einleitend, die Erderwärmung habe zu erheblichen Wetterstörungen geführt, und extreme Wetterlagen schienen auf dem besten Weg, die neue Normalität zu werden. Nach Schätzungen der Weltorganisation für Meteorologie der Vereinten Nationen wird die Durchschnittstemperatur bis Ende 2100 weltweit um 3 – 5 °C ansteigen, wenn wir unsere Art zu konsumieren und zu produzieren nicht ändern. Angesichts dieser Prognose hätten Regierungen rund um den Globus ihre Bemühungen im Kampf gegen den Klimawandel verstärkt und Strategien für eine Energiewende entwickelt, um die im Jahr 2015 im Übereinkommen von Paris festgelegten Ziele zu erreichen, wie Daniel Rupli, Head of Single Security Research, Equity & Credit, erklärt.

Weltweit wollen Länder die Emissionen senken

Anthropogene (vom Menschen verursachte) Treibhausgasemissionen, d.h. Kohlenstoffdioxid (CO2) und Methan, tragen wesentlich zur Erderwärmung bei, sao Rupli. Experten gingen davon aus, dass mit zunehmender Erwärmung ein deutlicher Anstieg der Häufigkeit schwerer Überschwemmungen, Dürren, Brände und Stürme einhergingen. Bei einer Erderwärmung von 2.0 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau könnten etwa 37 % der Weltbevölkerung alle fünf Jahre von mindestens einer schweren Hitzewelle betroffen sein. Dieser Wert lasse sich auf 14 % reduzieren, wenn es gelingt, den Anstieg der Durchschnittstemperatur auf 1.5 °C zu begrenzen, so die britische Website Carbon Brief.

Im Rahmen des Übereinkommens von Paris aus dem Jahr 2015 hätten sich zahlreiche Länder darauf geeinigt, dass die Emissionen „so schnell wie möglich ihren Zenit überschreiten müssen“, und versprochen, Reduzierungsmaßnahmen zu ergreifen, um zwischen 2050 und 2100 Klimaneutralität (Verhältnis zwischen Emissionen und Reduktionen) zu erreichen. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, schätzt die Internationale Energieagentur (IEA), dass die CO2-Emissionen weltweit von 39 Gigatonnen (Gt) im Jahr 2017 um fast die Hälfte auf rund 21 Gt bis 2040 gesenkt werden müssen. Den größten Beitrag zur Emissionsreduktion werde dabei die Umstellung von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energiequellen für die Stromerzeugung, die Industrieproduktion und den Verkehr und/oder weniger kohlenstoffintensive Technologien sowie eine weniger treibhausgasintensive Landwirtschaft und Nahrungsproduktion leisten. Methanemissionen aus der Landwirtschaft, z.B. von Vieh oder Geflügel, sowie aus Öl- und Gasbohrungen seien noch klimaschädlicher als CO2. Ihre Konzentration und ihr Verbleib in der Luft seien jedoch deutlich geringer als bei CO2. Das ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie des Weltklimarates IPCC.

Bis 2018 haben laut Rupli 135 Länder Gesetze zur Regulierung des Stromsektors, 70 Länder Gesetze zur Regulierung des Transportwesens, 44 Länder Gesetze zur CO2-Bepreisung und 20 Länder Gesetze in Bezug auf Heizung und Kühlung verabschiedet. Besonders die Industrieländer hätten sich ehrgeizige CO2- Reduktionsziele gesetzt. So habe etwa die Europäische Union (EU) im Dezember letzten Jahres einen Green New Deal für Europa angekündigt, mit dem sie bis 2050 zur ersten klimaneutralen Volkswirtschaft werden will. Die Umsetzung des Deals werde die beteiligten Länder vor erhebliche Herausforderungen stellen. Seine Eckpfeiler seien die Versorgung mit sauberer, erschwinglicher und sicherer Energie, die Mobilisierung der Industrie mit dem Ziel einer sauberen Kreislaufwirtschaft ohne Verschmutzung, der beschleunigte Übergang zu nachhaltiger, intelligenter Mobilität und ein faires, gesundes und umweltfreundliches Nahrungsmittelsystem.

Die USA hätten zwar die Übereinkunft von Paris einseitig aufgekündigt. Dennoch übernähmen viele US-Bundesstaaten eine Vorreiterrolle, wenn es um die Nutzung erneuerbarer Energien gehe. Kalifornien beispielsweise strebe bis 2045 eine vollständig kohlenstofffreie Stromerzeugung an. Hierzu wolle man erneuerbare Energien aus Wasser, Sonne, Biomasse und Wind, die bis 2030 60 % zur gesamten Stromerzeugung beisteuern sollen, kontinuierlich ausbauen. Daneben sollen die bestehenden Kernkraftwerke und die mit Erdgas betriebenen sowie mit Kohlenstoffabscheidung und -speicherung ausgestatteten Anlagen weiter Strom erzeugen, wie Rupli weiter ausführt.

Für die Schwellenländer bleibe das Abwägen von Wirtschaftswachstum und Dekarbonisierung eine Herausforderung. Chinas rasantes Wirtschaftswachstum der letzten Jahrzehnte habe das Land zum größten CO2-Verursacher weltweit gemacht, so die Klimaexperten des Global Carbon Project. Kohle bleibe auch in absehbarer Zukunft ein wichtiger Baustein der Energieerzeugung in China. Dennoch sei das Land auf einem guten Weg, seine im 13. Fünfjahresplan (2016−2020) festgelegten Ziele für erneuerbare Energien zu erreichen. Sie sähen vor, den Anteil nichtfossiler Energie am gesamten Primärenergieverbrauch Chinas bis 2020 auf 15 % (2018: 14,3 %) und bis 2030 auf 20 % zu erhöhen (laut der IEA).

Ähnlich stelle sich die Lage in Indien dar, das nach Angaben der IEA immer noch mehr als 70 % seines Stroms mithilfe von Kohle erzeugt. Gleichwohl setze das Land immer stärker auf erneuerbare Energien, allen voran Solarkraft. Im Jahr 2015 habe die Regierung bekannt gegeben, dass bis 2022 175 Gigawatt (GW) aus erneuerbaren Energiequellen stammen sollen, davon allein 100 GW aus Sonnenenergie. Unterdessen habe die Regierung verlauten lassen, dass dieses Ziel übertroffen werde und man bis 2022 225 GW erreichen könnte. Heute verfüge Indien über Kapazitäten zur Erzeugung von 80 GW aus erneuerbaren Energien (ohne große Wasserkraftanlagen). Die Credit Suisse liegt in ihrem neuen Supertrend den Fokus daher auf eine kohlenstofffreie Stromerzeugung, nachhaltigen Verkehr, die Energiewende sowie nachhaltige Landwirtschaft und Nahrung.

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Quellen: Our World in Data, Credit Suisse

Kohlenstofffreie Stromerzeugung - Rückenwind für erneuerbare Energien

Nach Prognosen der IEA wird der globale Energiebedarf mit einer jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 2,0 % weiter stark von 25.500 Terawattstunden (TWh) im Jahr 2017 auf 40.000 TWh im Jahr 2040 steigen. Für den Löwenanteil seien die Schwellenländer verantwortlich, während der Nachfrageanstieg in den Industrieländern durch eine effizientere Energienutzung gebremst werden könne. In ihrem nachhaltigen Entwicklungsszenario hält die IEA Effizienzsteigerungen für unverzichtbar, um den jährlichen Anstieg der globalen Stromnachfrage auf 1,6 % zu begrenzen. Zudem müsse der Brennstoffmix für die Stromerzeugung erheblich verändert werden. Laut IEA werden Wind- und Solarkraft in vielen Ländern wohl die günstigsten Stromquellen darstellen, denn die mit ihnen verbundenen Kosten dürften in den nächsten 20 Jahren voraussichtlich weiter sinken. Wind- und Sonnenenergie werden nach Berechnungen der IEA 2040 rund 40 % der gesamten Stromproduktion stellen, verglichen mit 6 % im Jahr 2017.

Zugleich prognostiziert die IEA in ihrem World Energy Outlook 2019, dass der Anteil von Kohle an der weltweiten Stromerzeugung von 39 % im Jahr 2017 auf 5,5 % bis 2040 zurückgehen wird. Von dieser grundlegenden Veränderung würden vermutlich jene Unternehmen profitieren, die in der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien führend seien, sowie Anbieter von Stromspeichern. Neben den erneuerbaren Energien wird nach Schätzungen der IEA auch die Stromerzeugung aus Kernkraft an Bedeutung gewinnen. Vor allem Schwellenländer würden diese als eine verlässliche und kostengünstige Stromquelle sowie als Ersatz für ihre Grundlastenergie aus Stein- und Braunkohlekraftwerken in Betracht ziehen.

Nachhaltiger Verkehr - Elektrifizierung auf dem Vormarsch

Rund 23 % der globalen energiebezogenen Treibhausgasemissionen stammten aus dem Verkehr, der nicht nur den Auto- und Schienen-, sondern auch den Luft- und Schiffsverkehr umfasse. Eine wesentliche Möglichkeit, die Kohlenstoffemissionen im Verkehrssektor zu reduzieren, sei die Umstellung auf E-Mobilität. Eine andere die Nutzung nachhaltigerer Kraftstoffe und Energiequellen wie Erdgas, Biotreibstoffe und Wasserstoff. In einem kürzlich veröffentlichten Bericht habe die IEA die „beispiellose Dynamik“ für Wasserstoff hervorgehoben. Aus Sicht der IEA-Experten kann diese Technologie dazu beitragen, den CO2-Ausstoss des Fernverkehrs, der Chemieherstellung sowie der Eisen- und Stahlerzeugung und damit die weltweite Emission von Treibhausgasen deutlich zu senken. Dazu müssten jedoch zunächst Investitionen in die Infrastruktur getätigt und Gesetze geändert werden, um den Weg für den Ausbau dieser Bereiche zu ebnen.

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Quellen: Internationale Energieagentur, World Energy Outlook 2019, Credit Suisse

Dabei gehe es nicht nur um Elektrofahrzeuge, sondern auch um die Elektrifizierung des Flugverkehrs und um eine sauberere Schifffahrt. Unternehmen, die der Schifffahrtsindustrie Lösungen zur Nutzung emissionsarmer und erneuerbarer Energien anböten, sollten von diesen Entwicklungen profitieren. Mithilfe von Solaranlagen an Bord könnten die Emissionen eines Schiffes einem Artikel der Marktforschungsgesellschaft PBS zufolge um bis zu 10 % reduziert werden. Unternehmen, die mit ihren Produkten den Umstieg von fossilen Brennstoffen auf Biokraftstoffe in der Luft- und Schifffahrt ermöglichen, könnten zu einer Reduktion von CO2-Emissionen um bis zu 90 % beitragen, so GoodFuels. Vorerst könnten Sicherheitsanforderungen in der Luftfahrtindustrie noch eine Eintrittsbarriere darstellen. Die Lösungen für den Schiffstransport seien hingegen schon einsatzbereit. Derweil bleibe der Schienenverkehr das umweltfreundlichste Transportmittel, vor allem für längere Strecken.

Pioniere des Wandels der Öl- und Gasindustrie - Plan B für fossile Brennstoffe

Trotz des Drucks auf den Energiesektor im Allgemeinen und Kohle im Besonderen dürfte die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen während der Energiewende in den nächsten Jahrzehnten wohl hoch bleiben. Der globale Ölbedarf werde davon abhängen, wie schnell die Regierungen Umweltmaßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen umsetzen würden. Unterschiedliche Pfade für die Energiewende hätten verschiedene Nachfrageszenarien und «Peak Oil»-Prognosen zur Folge. In einem Umfeld, in dem die Ölnachfrage aufgrund von Klimabeschränkungen begrenzt ausfalle, würden nur die kostengünstigsten Ölversorgungsoptionen zur Erfüllung der Nachfrage in Betracht gezogen.

Auf wachsenden Druck seitens der Anleger und der Öffentlichkeit hin hätten sich integrierte Ölunternehmen verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen zu senken. Hierzu stünden ihnen verschiedene Optionen zur Verfügung. So könnten sie ergänzend zu ihrem traditionellen Ölförder- und Raffinierungsgeschäft Investitionen in die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, die Produktion saubererer Kraftstoffe und die Kohlenstoffabscheidung tätigen. CO2-Neutralität stelle den neuen Maßstab für die politischen Entscheidungsträger rund um den Globus dar. Das Konzept der Netto-Null-Emissionen sieht laut Rupli vor, dass alle Emissionen durch äquivalente Maßnahmen zur Kohlenstoffreduzierung kompensiert werden müssen und so unter dem Strich eine Kohlenstoffbilanz von null herauskommt.

Unter den integrierten Ölunternehmen strebe lediglich Repsol Netto-Null-Emissionen bis 2050 an. Die größte Herausforderung für die Ölkonzerne bestehe darin, auf erneuerbare Energien, mit denen sie niedrigere Erträge erwirtschafteten als mit ihren traditionellen Öl- und Gasprojekten, umzustellen, ohne die Aktionärsrenditen zu gefährden, und zugleich die Umstellung von Kohle auf Gas voranzutreiben. Integrierte Ölkonzerne, denen die Quadratur des Kreises gelinge, indem sie die Treibhausgasemissionen durch Investitionen in weniger rentable erneuerbare Energieprojekte senken und zugleich ihren Aktionären weiterhin attraktive Dividendenrenditen bieten, werden wohl zu den Gewinnern der Energiewende zählen, so Rupli. Führende Anbieter von Technologien zur Kohlenstoffabscheidung dürften von Kapazitätssteigerungen in der weniger kohlenstoffintensiven Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen profitieren.

Landwirtschaft und Nahrung - Innovationen erobern die Landwirtschaft

Das weltweite Lebensmittelsystem ist laut Weltklimarat IPCC für 25 % – 30 % der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Die Nachfrage nach Lebensmitteln werde weiter wachsen, denn 2050 wird die Welt Berechnungen der Vereinten Nationen zufolge von 9,8 Milliarden und 2100 von 11,2 Milliarden Menschen bevölkert.

Neue landwirtschaftliche Methoden, bei denen zunehmend Technologie zum Einsatz komme, würden den Agrarsektor in den nächsten Jahren grundlegend verändern. Vertikale Landwirtschaft, häufig in Verbindung mit Landwirtschaft in kontrollierter Umgebung (CEA), reduziere die benötigte Anbaufläche und erhöhe den Ernteertrag. Doch für die vertikale Landwirtschaft werde deutlich mehr Strom benötigt, um anders als in herkömmlichen Gewächshäusern für stabile Licht- und Temperaturverhältnisse zu sorgen. CEA könne den Wasser- und Energieeinsatz optimieren und die benötigte Fläche und die Arbeitskosten senken, ermögliche sie doch eine automatisierte Prozesssteuerung von der Aussaat bis zur Ernte. Zusätzlich könnten Technologien zur Geneditierung dabei helfen, größere Pflanzen hervorzubringen und sie widerstandsfähiger gegen Schädlinge und Dürre zu machen. Auf diese Weise könnten sie zu einer wirtschaftlich und ökologisch effizienteren Landwirtschaft beitragen, denn sie benötigten weniger Land und Maschinen für die Aussaat, den Anbau und die Ernte. Mit der optimierten Landnutzung in der Landwirtschaft könne parallel eine Wiederaufforstung stattfinden.

Immer mehr Menschen versuchten, weniger Lebensmittel wegzuwerfen und sich bewusster zu ernähren. Eine pflanzenbasierte Ernährung kann sich nicht nur langfristig positiv auf die Gesundheit auswirken, wie Rupli betont, sondern sie kann auch dazu beitragen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren. Gemäß der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) entstehen bei der Produktion von 1 kg Rindfleisch Emissionen in Höhe von 46,2 kg CO 2-Äquivalenten. Für 1 kg Hühnerfleisch sind es 5,4 kg. Unternehmen, die Lösungen für eine nachhaltigere Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion anbieten, dürften vom weltweit steigenden Futtermittelbedarf und den neuen Ernährungstrends profitieren.

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Quellen: Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (Food and Agriculture Organization of the United Nations, FAO), Credit Suisse

Zusammenfassung der Kernideen

Zu den Kernideen bei diesem Supertrend zählen aus der Sicht der Credit Suisse Unternehmen, die im Bereich der erneuerbaren Energien (Wind-, Solar-, Wasserkraft usw.) und bei anderen Technologien zur CO 2-freien Stromerzeugung (d.h. Kernkraft) führend sind, und Anbieter von Stromspeichertechnologie.

Hinzu kommen integrierte Öl- und Gasunternehmen, denen die Quadratur des Kreises gelingt, indem sie die Treibhausgasemissionen mittels Investitionen in erneuerbare Energieprojekte senken und gleichzeitig ihren Aktionären weiterhin Dividendenrenditen bieten. Ebenso gilt das für Anbieter von Technologien zur Kohlenstoffabscheidung angesichts der Kapazitätssteigerungen bei der weniger kohlenstoffintensiven Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen.

Zu den Begünstigten zählt man außerdem Hersteller von Elektrofahrzeugen und Unternehmen, die nachhaltige Kraftstoffe wie Biokraftstoffe, Wasserstoff und andere Technologien anbieten. Die Favoriten stammen zudem aus dem Kreis der Transportunternehmen, die sich zu einer deutlichen CO 2-Reduzierung verpflichtet haben, sowie die Eisenbahnindustrie als Ganzes.

Die Credit Suisse hebt auch Unternehmen hervor, die Technologien für die vertikale Landwirtschaft, für Geneditierung und Landwirtschaft in kontrollierter Umgebung zur Verfügung stellen, mit denen die Effizienz in der Landwirtschaft gesteigert werden kann. Darüber hinaus kommen auch noch Fleischverarbeitungsbetriebe mit geringen Treibhausgasemissionen sowie Anbieter von Lebensmitteln auf Pflanzenbasis hinzu.

Diese Aktien zählt die Credit Suisse zu den Profiteuren des Supertrends „Klimawandel – hin zu einer treibhausgasfreien Wirtschaft“

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Quelle: Credit Suisse
Bildherkunft: Adobe Stock: 301124878

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